Häufige Fragen zur GaLaBau-Software Kireon
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Disposition, mobile Zeiterfassung, digitale Baustellenakte und Echtzeit-Nachkalkulation für Garten- und Landschaftsbau-Betriebe.
Was ist eine GaLaBau-Software und welche Aufgaben übernimmt sie?
Eine GaLaBau-Software ist eine Branchenlösung speziell für Garten- und Landschaftsbau-Betriebe. Sie bündelt Disposition (welches Team fährt mit welchem Fahrzeug auf welche Baustelle), mobile Zeiterfassung der gewerblichen Mitarbeiter, digitale Baustellenakte mit Fotos und Abnahmeprotokollen, sowie die Nachkalkulation, also den Vergleich von kalkulierten Stunden und Material gegen die tatsächlich verbrauchten Werte. Anders als allgemeine Bausoftware berücksichtigt eine GaLaBau-Lösung wetterabhängige Tätigkeiten, kurze Bauzeiten, häufige Baustellenwechsel und kleine Kolonnen von 2–5 Personen.
Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine digitale Disposition im GaLaBau?
In der Praxis beginnt sich eine digitale Disposition ab etwa 10 Mitarbeitern oder drei parallel laufenden Kolonnen zu lohnen. Bis dahin lassen sich Einsätze noch mit Whiteboard, WhatsApp und Excel koordinieren. Ab dieser Größe steigt die Anzahl täglicher Änderungen (Krankheit, Wetter, Kundenwunsch) so stark, dass der Inhaber oder Bauleiter ohne digitale Übersicht schnell 1–2 Stunden pro Tag mit Telefonaten und Korrekturen verliert. Eine Drag-&-Drop-Disposition mit Echtzeit-Sicht auf Teams, Geräte und Fahrzeuge reduziert diese Zeit deutlich und verhindert Doppelbelegungen von Maschinen.
Wie funktioniert mobile Zeiterfassung auf der Baustelle, wenn kein Internet verfügbar ist?
Moderne Zeiterfassungs-Apps wie Kireon arbeiten als Progressive Web App (PWA) und speichern Stempelzeiten zunächst lokal auf dem Smartphone des Mitarbeiters. Sobald wieder eine Verbindung besteht, werden die Daten automatisch mit dem Server synchronisiert. So entstehen keine Datenverluste, auch wenn die Baustelle in einem Funkloch liegt. Wichtig sind große Touch-Zonen für Arbeit mit Handschuhen, eine Bedienung mit maximal zwei bis drei Klicks pro Aktion sowie eine klare Zuordnung von Stunden zu Baustelle und Tätigkeit (zum Beispiel Pflasterarbeiten, Pflanzung, Fahrzeit).
Was bedeutet Echtzeit-Nachkalkulation und warum ist sie für GaLaBau-Betriebe wichtig?
Echtzeit-Nachkalkulation bedeutet, dass jede gestempelte Stunde und jede Materialbuchung sofort gegen den kalkulierten Soll-Wert verrechnet wird. Der Inhaber sieht also nicht erst am Ende der Baustelle, ob das Projekt profitabel war, sondern täglich. Im GaLaBau ist das entscheidend, weil typische Projekte zwischen einer und sechs Wochen laufen und sich Verluste innerhalb weniger Tage aufbauen können. Ein Frühwarnsystem mit Schwellenwerten (zum Beispiel mehr als 10 % Stundenüberschreitung) gibt dem Bauleiter die Chance, gegenzusteuern, bevor die Baustelle abgeschlossen ist.
Worin unterscheidet sich Kireon von Bausoftware wie Sander & Doll, Nevaris oder PowerProject?
Klassische Bausoftware wurde primär für den Hochbau, Tiefbau oder schlüsselfertigen Wohnbau entwickelt. Sie bietet umfangreiche Funktionen für Bauzeitenpläne nach Gantt, AVA und LV-Verarbeitung, ist aber für kleine GaLaBau-Kolonnen oft zu komplex. Kireon ist ausschließlich für GaLaBau-Betriebe gebaut und verzichtet bewusst auf Hochbau-Funktionen. Stattdessen liegt der Fokus auf wetterintelligenter Disposition (automatische Warnungen bei Frost unter 5°C oder Starkregen), mobile-first Bedienung für gewerbliche Mitarbeiter und einer engen Verzahnung von Zeiterfassung und Nachkalkulation. Die Einrichtung dauert in der Regel 1–2 Tage statt mehrerer Wochen.
Welche Daten brauche ich, um eine saubere Nachkalkulation im GaLaBau zu starten?
Für eine belastbare Nachkalkulation werden vier Datenarten benötigt: erstens die Kalkulation aus dem Angebot mit Sollstunden je Position und Materialmengen, zweitens die tatsächlich gestempelten Stunden je Mitarbeiter und Baustelle, drittens die tatsächlich verbauten Materialien aus Lieferscheinen und Bestellungen, und viertens die hinterlegten internen Stundensätze (Lohn plus Lohnnebenkosten plus kalkulatorischer Zuschlag). Kireon kann den Stundensatz wahlweise als Pauschale oder pro Mitarbeiter rechnen und vergleicht beide Varianten zur Plausibilisierung.
Wie geht eine GaLaBau-Software mit Wetterausfällen um?
Eine spezialisierte GaLaBau-Software ruft täglich eine 7- bis 10-Tage-Wettervorhersage (z. B. über Open-Meteo) für die Geokoordinaten jeder aktiven Baustelle ab. Auf Basis der geplanten Tätigkeiten werden Warnungen erzeugt: Pflasterarbeiten und Betonierungen werden bei Frost unter 5°C blockiert, Pflanzarbeiten bei Starkregen, Asphalt bei Nässe. Der Disponent erhält Umplanungsvorschläge und kann Teams mit einem Klick auf wettersichere Baustellen verschieben. So sinken Stillstandskosten und Mitarbeiter müssen nicht morgens umsonst zur Halle fahren.
Ist eine Cloud-Software für GaLaBau-Betriebe DSGVO-konform?
Ja, sofern die Server in der EU stehen, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV nach Art. 28 DSGVO) abgeschlossen wird und technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) dokumentiert sind. Kireon hostet alle Kundendaten auf europäischen Servern, schließt mit jedem Kunden einen AVV und arbeitet mit verschlüsselter Datenübertragung sowie strenger Zugriffstrennung pro Mandant über Row-Level-Security. Mitarbeiter sehen nur die Baustellen und Daten, für die sie freigeschaltet sind.
Wie lange dauert die Einführung einer GaLaBau-Software in einem 10-Mann-Betrieb?
Realistisch sind ein bis zwei Wochen bis zum produktiven Einsatz. Tag 1–2: Stammdaten anlegen (Mitarbeiter, Fahrzeuge, Geräte, Kunden, Standardpositionen). Tag 3–5: Erste Angebote und Baustellen anlegen, Kalkulationsschema einrichten. Woche 2: Mitarbeiter-Schulung für die mobile App (in der Regel 30 Minuten pro Person), erste Baustelle live mit Zeiterfassung und Nachkalkulation begleiten. Wichtiger Erfolgsfaktor ist, mit einer einzigen Pilot-Kolonne zu starten und nicht den ganzen Betrieb gleichzeitig umzustellen.
Was kostet eine professionelle GaLaBau-Software im Monat?
Marktüblich sind im GaLaBau pro-User-Modelle zwischen 15 und 35 € pro Mitarbeiter und Monat, häufig zuzüglich Einrichtungsgebühr von 1.500 bis 5.000 €. Bei einem Betrieb mit 10 Mitarbeitern entstehen so schnell 400–700 € monatlich. Kireon arbeitet in der Beta-Phase mit einem Festpreismodell von 99 € pro Monat für unbegrenzt viele Mitarbeiter und Projekte – ohne Bindung, monatlich kündbar. Damit lohnt sich der Einsatz auch für Betriebe, in denen jeder gewerbliche Mitarbeiter ein Smartphone bekommt.
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