GaLaBau · Digitalisierung & Software
GaLaBau-Software auswählen: Worauf Betriebe wirklich achten sollten
Wer im Garten- und Landschaftsbau nach Software sucht, findet schnell ein Dutzend Anbieter. Manche kommen aus dem Hochbau, manche sind reine Zeiterfassung, manche sind große Branchenlösungen mit Jahrzehnten Geschichte. Die Frage ist selten „Welche ist die beste?“, sondern „Welche passt zu meinem Betrieb?“. Dieser Ratgeber hilft, die Auswahl zu sortieren.
Schritt 1: Erst den eigenen Engpass benennen
Bevor Sie Anbieter vergleichen, lohnt sich ein ehrlicher Blick nach innen. Wo geht im Betrieb gerade die meiste Zeit oder das meiste Geld verloren? Typische Antworten im GaLaBau sind:
- Die Wochenplanung der Kolonnen kostet jeden Abend Zeit und wird bei Regen komplett umgeworfen.
- Stundenzettel kommen unvollständig, spät oder gar nicht ins Büro.
- Ob eine Baustelle Geld verdient hat, weiß man erst Wochen nach dem Abschluss.
- Angebote schreiben dauert zu lange, Nachträge gehen unter.
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Schritt 2: Branchensoftware oder allgemeine Bausoftware?
Allgemeine Bausoftware ist oft stark bei Dokumentation, Plänen und Mängeln. Im GaLaBau kommen aber Dinge dazu, die im Hochbau weniger wichtig sind: wetterabhängige Arbeiten, saisonale Spitzen, viele kleine parallele Baustellen und Kolonnen, die täglich wechseln. Prüfen Sie deshalb, ob eine Software diese Besonderheiten kennt oder ob Sie sie mühsam nachbauen müssten.
Schritt 3: Die wichtigsten Funktionen im Check
Disposition: Lassen sich Kolonnen, Fahrzeuge und Geräte per Drag & Drop planen? Erkennt die Software Doppelbelegungen?
Zeiterfassung: Können Mitarbeiter direkt auf der Baustelle buchen, auch ohne Netz? Ist die Bedienung mit Arbeitshandschuhen und auf dem Handy praxistauglich?
Nachkalkulation: Sehen Sie Soll und Ist schon während der Baustelle oder erst danach? Je früher, desto eher können Sie gegensteuern.
Angebote und Rechnungen: Werden Positionen aus dem Angebot sauber in die Rechnung übernommen? Spätestens mit der E-Rechnungspflicht im B2B wird das wichtig.
Wetter: Warnt die Software vor Frost oder Starkregen für die konkrete Baustelle, bevor die Kolonne losfährt?
Schritt 4: Auf die Kosten schauen, nicht nur auf den Preis
Viele Anbieter rechnen pro Nutzer ab. Das klingt günstig, wird aber teuer, sobald jeder Mitarbeiter auf der Baustelle seine Zeiten selbst erfassen soll. Fragen Sie deshalb immer: Was kostet die Software für den gesamten Betrieb inklusive aller Mitarbeiter? Gibt es Einrichtungsgebühren, Zusatzmodule oder Mindestlaufzeiten?
Schritt 5: Testen – mit echten Daten und echten Leuten
Eine Demo zeigt, was eine Software kann. Ein Test zeigt, ob Ihr Team sie benutzt. Nehmen Sie sich während der Testphase eine reale Baustelle vor und lassen Sie mindestens einen Vorarbeiter mitmachen. Wenn die Kolonne nach einer Woche freiwillig weiterbucht, ist das das beste Zeichen.
Checkliste zum Mitnehmen
- Größten Engpass im Betrieb benannt
- Software kennt GaLaBau-Besonderheiten (Wetter, Kolonnen, Saison)
- Mobile Zeiterfassung funktioniert offline
- Soll/Ist-Vergleich schon während der Baustelle
- Gesamtkosten für alle Mitarbeiter geklärt
- Test mit echter Baustelle und echtem Team gemacht
Und wo steht Kireon?
Ich baue Kireon genau für diese Fragen: Disposition mit Wetterwarnungen, mobile Zeiterfassung, Echtzeit-Nachkalkulation sowie Angebote und Rechnungen in einer App, mit unbegrenzt vielen Mitarbeitern zum Festpreis. Ob das zu Ihrem Betrieb passt, entscheiden am Ende Sie. Einen Überblick finden Sie auf unserer Seite GaLaBau-Software, und testen können Sie Kireon 7 Tage kostenlos.