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    Gründer-Tagebuch · Hinter den Kulissen

    Diese Woche beim Bauen von Kireon: Wenn Kundenfeedback den Plan über den Haufen wirft

    Eigentlich hatte ich mir für diese Woche einen klaren Plan zurechtgelegt. Ein bestimmtes Feature sollte fertig werden, Schritt für Schritt abgearbeitet. Am Ende der Woche sah der Plan dann ganz anders aus als am Anfang.

    Der Grund: Gespräche mit Kunden. Immer wieder kommen aus dem Austausch mit GaLaBau-Betrieben Themen hoch, die ich vorher so nicht auf dem Schirm hatte. Diese Woche ging es viel um die Frage, wie genau Angebote und die spätere Abrechnung eines Auftrags zusammenhängen. Ein Thema, das in der Praxis offenbar mehr Kopfschmerzen macht, als ich gedacht hätte.

    Als Solo-Gründer im Nebenerwerb heißt das für mich: abwägen. Mache ich das geplante Feature fertig, oder nehme ich mir die Zeit, dieses neue Problem erst richtig zu verstehen? Beides gleichzeitig geht selten.

    Ich habe mich diese Woche für Letzteres entschieden. Das bedeutet, der ursprüngliche Plan rutscht eine Woche weiter nach hinten. Unbequem, aber es fühlt sich richtiger an, als stur an einem Plan festzuhalten, nur weil er einmal so aufgeschrieben wurde.

    Was ich daraus mitnehme: Ein Plan ist eine gute Grundlage, aber keine Pflicht. Wenn die Leute, für die ich die Software baue, mir zeigen, wo es gerade wirklich wehtut, ist das wichtiger als jeder Zeitplan.

    Nächste Woche schaue ich, ob sich aus diesem Thema etwas Konkretes bauen lässt. Mehr dazu, wenn es so weit ist.