DATEV, GoBD & E-Rechnung: Schluss mit der doppelten Buchhaltung

Autor: Fabian Wegener · 2026-05-31

GaLaBau-Wissen · Buchhaltung

DATEV, GoBD & E-Rechnung:
Schluss mit der doppelten Buchhaltung

Belege abtippen, Zahlen doppelt erfassen, am Monatsende alles zusammensuchen: Das kostet Sie nicht nur Nerven, sondern rund 2.500 Euro im Jahr. Es geht deutlich einfacher.

Die Arbeit, die niemand bezahlt

Rechnungen erfassen, Belege sortieren, Zahlen in die Buchhaltung übertragen – diese Arbeit bringt keinen Cent Umsatz, muss aber jemand machen. Und sie kostet mehr, als man denkt:

RECHENWEG kireon Buchhaltung: Aufwand pro Jahr Belegerfassung & Übergabe an den Steuerberater · 35 €/h. 1 ALLES MANUELL Aufwand/Monat 6 h × 12 × 35 €/h Kosten/Jahr 2.520 € plus Fehlerkorrekturen 2 TEILWEISE DIGITAL Aufwand/Monat 3 h × 12 × 35 €/h Kosten/Jahr 1.260 € 3 MIT DATEV-SCHNITTSTELLE Aufwand/Monat 0,5 h × 12 × 35 €/h Kosten/Jahr 210 € Seit 2025 müssen Betriebe E-Rechnungen (ZUGFeRD/XRechnung) empfangen können.

Sechs Stunden im Monat für die manuelle Belegerfassung summieren sich auf über 2.500 € im Jahr – nur fürs Übertragen. Mit einer Schnittstelle schrumpft dieser Aufwand auf einen Bruchteil. Das ist Geld, das Sie sich schlicht schenken.

Jeder Beleg, den Sie zweimal anfassen, ist einmal zu viel.

Was die DATEV-Schnittstelle macht

Über die DATEV-Schnittstelle gehen Ihre Rechnungen und Belege strukturiert an den Steuerberater – kein doppeltes Erfassen, weniger Rückfragen, schnellere Auswertungen. Ihr Steuerberater arbeitet effizienter, und das schlägt sich am Ende auch in seinem Honorar nieder.

GoBD – klingt schlimmer, als es ist

GoBD steht für die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Buchführung und Aufbewahrung in elektronischer Form“. Vereinfacht heißt das: Ihre Belege müssen unveränderbar, vollständig und nachvollziehbar gespeichert werden. Eine passende Software erledigt das automatisch im Hintergrund – Sie müssen sich um die Regeln nicht kümmern, Sie erfüllen sie einfach.

E-Rechnung: Die Uhr läuft

Seit 2025 müssen Betriebe im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (B2B) E-Rechnungen – etwa im Format ZUGFeRD oder XRechnung – empfangen können. Die Pflicht zum Versand folgt in den nächsten Jahren schrittweise. Eine reine PDF- oder Papierrechnung reicht künftig nicht mehr aus.

Warum jetzt

Wer früh umstellt, vermeidet den Stress kurz vor den Fristen – und wirkt gegenüber Auftraggebern und Steuerberater von Anfang an professionell. Die Umstellung ist kein Großprojekt, wenn die Software sie ohnehin mitbringt.

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